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- LSK/LV -

 
 
- die Maßnahme Fliegerball / Org-Büro--
 
 
 
         
  In gewissen Abständen richtete das Kdo LSK/LV den Fliegerball aus.

Dieser wurde dann an unterschiedlichen Locationen durchgeführt.
Die gesamte organisatorische Arbeit erledigte ein Org-Büro, in dem mehrere sicherstellende Bereiche des Kdo LSK/LV personell vertreten waren.

So waren Nachrichtenleute ebenso vorhanden wie Versorgungsoffiziere oder Kulturoffiziere der Politabteilung bzw. -verwaltung.

In Erinnerung ist die Maßnahme im Juli 1985 in der Bezirksparteischule der SED Frankfurt/Oder.
Sowohl Org-Büro Mitarbeiter als auch die Gäste wurden im Gästehaus der BPS untergebracht. Dieses Gästehaus war ein 10-Geschosser und auf dem beigefügten Material zu sehen.

BPS Frankfurt/Oder
Die Menü-Abendkarte und Getränkekarte
Der Weinteil der Getränkekarte

Mit sicherstellend war die Abt. Sicherheit der SED-Bezirksleitung Frankfurt/Oder.

Zur Sicherstellung mit milit. Nachrichtenverbindungen wurden organisiert 1x Wtsch-Anschluss für STM Chef LSK/LV GO Reinhold und den Minister;
1x SAS-Fernsprechanschluss zur SAS Vermittlung Eggersdorf/Strausberg;
1x normaler Fernsprechanschluss auf die Fernsprech-Vermittlung des Kdo LSK/LV Eggersdorf/Strausberg.

Dieser Umfang wurde auf Grund der Dienststellung teilnehmender Gäste für notwendig erachtet.

Ein anderer Fliegerball warf in Fragen der nachrichtentechnischen Sicherstellung erhebliche Probleme auf.
Ort der Maßnahme war Pionierepublik am Werbelinsee oder FDJ-Schule Bogensee.
Durch das Nachrichtenregiment-14/Nachrichtenbetriebsamt war ein SAS-Trupp auf Kfz zu stellen, der vor Ort die üblichen Sicherheitsmaßnahmen mit Sperrkreis und bewaffnetem Posten entfaltete.
Wie so oft mussten dann immer wieder besser wissende Zivilisten dort ausgelöst werden, da sie einfach duch den Sperrbereich liefen und dann vom Posten unter Waffe festgesetzt wurden.
Erhebliche Probleme hatte die Deutsche Post mit der Bereitstellung der geforderten 2x SAS-Fernsprechleitungen und 1x normale Stabsfernsprechleitung zum Kdo LSK/LV Eggersdorf/Strausberg infolge voll beschalteter Fernmeldewege.
Mit Einschaltung der Hauptabteilung I der Bezirksdirektion Deutsche Post wurden alle privaten Telefonanschlüsse dieses Ortsnetzes für den Zeitraum abgeschalten zur Freischaltung der Fernmeldewege im Interesse der SAS-Verbindungen.
Einzig der ABV ( Polizei) und der örtliche Arzt behielten ihre Telefonanschlüsse in Betrieb.
Für die Privatnutzer im Ortsnetz lag dann offiziell eine Störung über 3 Tage vor.