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- LSK/LV DDR -

 
 
- Unterabteilung Zusammenwirken --
 
 
 
         
  Mit der Einführung eines neuen Stellenplanes am 01.12.1972 und der gleichzeitigen Übernahme der Dienststellung des Stellv. des Chefs und Chef des Stabes Kdo LSK/LV durch Generalleutnant M. Barthel ( bis dahin war er Stellv. des Chefs LSK/LV für Fla-Raketentruppen ) wurde aus der OG die Unterabteilung Zusammenwirken gebildet.
Ihr Leiter und der Leiter der Arbeitsgruppe Luftverteidigung übernahmen den Plan des Zusammenwirkens mit der Luftabwehr der GSSD, mit den Jagdfliegerkräften der 16. Luftarmee, mit der Luftverteidigung der VRP und der CSSR sowie der Nordgruppe sowie die Dokumente für das Zusammenwirken mit der Truppenluftabwehr der Landstreitkräfte, der Luftabwehrmittel der Volksmarine und der Fla-Batterien der Kampfgruppen.
Der Leiter der UA ZW war Verantwortlich für die Aktualisierung:.

Als Leiter OG fungierte meist der Chef des Stabes LSK/LV bzw. sein Stellvertreter für operative Arbeit.
- aller Dokumente des ZW bzw. Teilnahme an der Neuerarbeitung - für die Vorbereitung der periodischen Treffen der Chefs der Stäbe der zusammenwirkenden Seiten ( bei Verantwortlichkeit der LSK/LV NVA).
- für den jährlich zu planenden Staffelaustausch der zusammenwirkenden Seiten
- für die Dienstreiseplanung Ausland und die Beschaffung der Pässe, Reiseunterlagen und finanziellen Mittel

Ab 1974 wurde in der jährlichen Abstimmung der Dokumente des ZW mit den Nachbarn der Staffelaustausch der Jagdfliegerkräfte (JFK) als ein Element der gemeinsamen Gefechtsausbildung vereinbart.
Den Auftakt bildete im September 1975 der Austausch je einer Staffel des JG-9 Karlshagen und des JG-34 der VRP in Babie Doly.
Der Staffelaustausch wurde bis 1990 durchgeführt.

Die Arbeitsgruppe LSK war für die Planung, Vorbereitung und Durchführung aller Unterstützungsmaßnahmen der TSK NVA durch Kräfte und Mittel der LSK/LV verantwortlich.
Bei gemeinsamen Übungen und Manövern unter Verantwortung der NVA: - Oktobersturm-65
-Waffenbrüderschaft-70
- Schild-76
-Wal-77
-Waffenbrüderschaft-80
mit der GSSD, der poln. und tschechoslowakischen Armee wurden die Handlungen der teilnehmenden LSK durch den Stellv. des Chefs LSK/LV für LSK unter Einbeziehung der OG, AG LSK und des GFZ geplant und koordiniert.

Die Führung von Gefechtshandlungen aller Fliegerkräfte wurde von einem gemeinsamen Gefechtsstand ( ZGS oder GS der LVD) und den gemeinsamen Führungspunkten auf den TÜP bzw. Forcierungsabschnitten verwirklicht..
Mit dem Komplex von Aufgaben, die früher die OG bewältigt hatte, stand die AG LSK mit weniger als der Hälfte der Kräfte auf verlorenem Posten !
Daher musste zur Vorbereitung und Durchführung von Unterstützungshandlungen ständig mehrere Offiziere aus anderen Bereichen des Kdo LSK/LV oder einer LVD zurückgegriffen werden.
Die Sicherstellung der OG mit Nachrichten-und Flugsicherungsmitteln erfolgte damals noch durch das Nachrichtenregiment-2 des MfNV.
Auf Grund neuer Erkenntnisse der Militärwissenschaft auf dem Gebiet der Luftunterstützung der Landstreitkräfte, insbesondere bei der Unterstützung operativer Verbände (Panzerarmee, Armee, Militärbezirk), wurde ein neues Strukturelement beim Stellv. des Chefs und Chef des Stabes im Bereich Operativ geschaffen.
Die Arbeitsgruppe LSK wurde aus der Unterabt. ZW herausgelöst und der Leiter der Arbeitsgruppe LV abgeschafft.
Die UA ZW erhielt zusätzlichen einen OberOffizier FRT und einen Oberoffizier FuTT.
Sie blieb bis zum 02.10.1990 bestehen.

Mit Übernahme der Dienststellung Stellv. Chef des Stabes für operative Arbeit im Jahre 1975 durch Oberst Dr. Voigt ( ab 07.10.1977 Generalmajor) wurden neue Wege beschritten und der operative Bereich systematisch weiterentwickelt.
Einer der ersten Schritte war der Austausch von Offizieren im Bereich Operativ entsprechend ihrer Befähigungen.
Der schrittweise Ausbau des Bereiches Operativ, entsprechend der Anforderungen und Besonderheiten, fand seinen Niederschlag in den dann folgenden Stellenplänen. Offiziere ohne akademischen Abschluß wurden in andere Bereiche versetzt.
In den Abteilungen/Unterabteilungen wurde auf gegenseitige Ersetzbarkeit geachtet.
Auch für das Personal der Unterstützungsaufgaben gab es Verbesserungen in personeller und materieller Ausstattung.

Schemata der UA ZW