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  „Im Net treffen wir die Auffassung, dass der GSSD/WGT Bunkerneubau Klobigkau/ Merseburg eine künftige gemeinsame Zonenflugsicherungszentrale Süd werden sollte.

Klare Aussage dazu: Klobigkau / Merseburg war ein Neubau als Gefechtsstand Luftverteidigung Süd der GSSD/WGT im Rahmen einer Neuordnung der russ. Luftverteidigung in der DDR.

Gemeinsame Zonenflugsicherungszentralen Süd und Nord waren ausschließlich im Rahmen der Bildung des Amtes für Luftraumkoordinierung AlK der DDR vorgesehen .
Zum Zeitraum des Baubeginn der Bunker Klobigkau und Gadow gab es in der DDR weder Vorbereitungen noch Maßnahmen zur Bildung des ALK. !

Die geplanten Zonenflugsicherungszentralen Nord und Süd waren Strukturelement des Amts für Luftraumkoordinierung und wären somit auch dem Direktor ALK ( GM Hiemann) unterstellt worden.

Es ist nachweislich aus den Sitzungen des Nationalen Verteidigungsrates der DDR, dass der Verteidigungsminister der UdSSR lediglich eine BERATENDE Mitwirkung am ALK und seinen Strukturen zugesagt hatte.

Auch geht aus diesen Dokumenten hervor, dass von Seiten der GSSD/WGT gemeinsame Flugsicherungszentralen Nord und Süd in Objekten der GSSD/WGT NICHT zustimmte. !

Unverständlich ist daher, warum die russische Seite dann dafür Bunker bauen sollte.!? Und mit wem gemeinsam ?



Die GSSD/ WGT hatte alleinige Flugsicherungszentralen u.a. bereits im bestehenden Gefechtsstand Merseburg-- die über die VHZ-14 Wünsdorf in das Flugsicherungssystem des ALK eingebunden waren. ! Um Zusammenhänge derart zu verstehen ist es notwendig, den Arbeitsinhalt von Flugsicherungszentralen zu kennen.
Insoweit kann eine Nutzung des Bunkers Klobigkau als Flugsicherungszentrale NICHT bestätigt werden.