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- Die LSK/LV -

 
 
-- der Flugplatz Groß Mohrdorf --
 
 
 
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  „Der ehemalige Feldflugplatz Groß Mohrdorf war über lange Zeit Feldflugplatz für das Jagdfliegergeschwader 9 Karlshagen. Gebaut von 1967 bis 1974.
Erster Ausweichflugplatz war der Flughafen Garz/ Usedom.

Der Feldflugplatz wurde einsatzbereit gehalten vom Feldflugplatzkommando 19.

Ab zweite Hälfte der 80ger Jahre erfolgte jedoch der Ausbau des Flugplatzes Groß Mohrdorf mit fester SLB durch das Flugplatzbaupionierbatallion 14.

Es war vorgesehen, den Flugplatz Groß Mohrdorf als Einsatzflugplatz eines Jagdbombergeschwaders ca. ab 1992 zu nutzen ( MFG-28) sowie als Stationierungsflugplatz des TAFS-87.

Die Flugpklatznummer änderte sich von 2092 auf 2132.

An Nachrichtenverbindungen wurde daher eine umfangreiche Anschaltung dieses Flugplatzes an das ortsfeste Nachrichtennetz vorgesehen.

ab 1992: 1 x Primärgruppe 12 Kanäle nach Rostock Üst 4 ( RFB-9) - für eigene Nachrichtenverbindungen Richtung Laage und Volksmarine

1 x Primärgruppe 12 Kanäle nach Rostock Üst 1 ( Deutsche Post)-- für Einführung von Postmietleitungen

1 x Primärgruppe 12 Kanäle nach Neubrandenburg Üst 4 ( GS-3.LVD)--- für eigene Nachrichtenverbindungen zur 3. LVD und nach Eggersdorf

1 x Primärgruppe 12 Kanäle Funktechnischer Punkt SAAL --- für FuTK / Fliegerleitstelle.

Richtfunk FM 24/400 zur RFB-9..( als Ersatz für Drahtnachrichtenverbindungen sowie Ergänzung mit ständigen Nachrichtenverbindungen

Aufbau einer MSN-70 als Telefonanlage zur Kommunikation

Anschaltung an Sondernetz S1 Fernsprech mit Kennzahl 6333-11
2 Leitungen ( wurde bereits für Bauphase in Betrieb gesetzt)

Anschaltung an Sondernetz S1 Fernschreib mit Kennzahl 639-356
1 Leitung

S1 wäre dann 1992 fürs Geschwader erweitert worden.

ab 1994 : 1x Primärgruppe 12 Kanäle zum GGS 9/33 Pudagla

Weiterhin für 1994 war vorgesehen die Versorgung des Flugplatzes Groß Mohrdorf mit Anschaltung an das Wetternetz analog den Plätzen der ständigen Basierung:
1x Fernsprechleitung zur Wetterwarte GS-33 für Wetter-Faks
1x Fernschreibleitung zur Wetterwarte GS-33 100 Baud 4DD für Aufschaltung auf Wetterschiene bzw. nachfolgend auf das System MWIS.
1x Datenleitung 4-Draht zum Zentralen Wetterdienst (ZWD) der DDR in Potsdam, für Anschaltung an das zivile Wetter-Datennetz.