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- LSK/LV -

 
 
- visuelle Luftraumaufklärung--
 
 
 



         
  Im Zuge der Schaffung neuer Luft- Angriffpotentiale der NATO erfolgte ab 1980 der verstärkte Ausbau der visuellen Luftraumaufklärung zur Warnung vor extrem niedrig fliegenden Luftzielen, die von den Funktechnischen Truppen ( FuTT) nicht erfasst werden.

Dazu wurden neben LSK/LV Kräften auch andere nationale Mittel herangezogen- wie Luftraumaufklärung durch Landstreitkräfte, Volksmarine, Grenztruppen, Zivilverteidigung mit ihren Luftbeobachtungsposten, Kampfgruppen.

Grundlage war die Ordnung 046/9/011 des Ministers für Nationale Verteidigung.

Für die visuelle Luftraumbeobachrung wurde ein Melderegime in Kraft gesetzt und entsprechende Nachrichtenverbindungen für die direkte Absetzung von Meldungen geschaffen.

Entsprechende Meldungen sollten schnellstmöglich zum ZGS LSK/LV NVA , da nur dort die Identifizierung des Luftzieles erfolgen konnte und ggf. nur von dort zur Bekämpfung hätte befohlen werden können.
   
  Die zu schaffenden Nachrichtenverbindungen wurden insbesondere im Regime der Stufen erhöhter Gefechtsbereitschaft zu den Kampfgruppen und zur Zivilverteidigung organisiert und zum nächsten Gefechtsstand der Luftverteidigung der LSK/LV NVA organisiert. Von dort wurde dann der ZGS informiert.